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Von der Hand in den Mund…

 

…so ungefähr infiziert man sich mit Krankheitserregern. Das gilt besonders für Kleinkinder, die ja bekanntlich alles in den Mund stecken, und für eine Erkrankung, die augenblicklich umgeht und dieses Vorgehen quasi in ihrem Namen trägt. Die Hand-Fuß-Mund-Krankheit äußert sich durch viele kleine Bläschen, in denen sich eine Flüssigkeit mit dem intensiv ansteckenden Virus befindet.

 

An Handflächen, Fußsohlen oder Gesäß bildet sich ein roter juckender Ausschlag, der später in Bläschen übergeht, aber besonders unangenehm wird es im Mund, wenn die Schleimhäute durch schmerzhaftes Brennen auf viele Lebensmittel reagieren. Dann kann es sein, dass vor allem kleine Kinder das Essen und Trinken völlig verweigern. Da der akute Verlauf über eine Woche andauern kann, besteht die Gefahr der Dehydration (Austrocknung) des Kleinkindes, vor allem des Säuglings.

 

Wegen des hohen Ansteckungsrisikos sollte man deshalb erkrankte Kinder auf jeden Fall zuhause behalten und ihnen reizarme Kost anbieten: keine Zitrus- oder andere säurehaltige Früchte, Bananen und Birnen sind jetzt das Obst der Wahl. Aus diesen Gründen müssen auch Apfelsaftschorle oder Orangensaft entfallen. Auf aufwändige Desinfektionsmaßnahmen bei Spielzeug oder Kleidung kann man jedoch verzichten: der Erreger stirbt außerhalb seines menschlichen Wirts schnell ab und wird deshalb hauptsächlich im direkten Kontakt verbreitet. Gründliche Hygienemaßnahmen und separate Handtücher für alle Erkrankten sind allerdings trotzdem unverzichtbar. Auch für den  Wickelplatz und der Toilette sollten entsprechende hygienische Tätigkeiten ergriffen werden. Unterschiedliche pflegerische Maßnahmen unterstützen den Heilungsprozess.

 

Wenn Sie aus konkretem Anlass weitere Informationen zu dieser Erkrankung benötigen, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.

 

 

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